Industrie-Firewall von NEXCOM sichert Anlagenbetrieb mit verstärktem Endpunkt-Schutz

DNA 1510 Industrial Firewall Platform

NEXCOM hat seine Industrie-Firewall-Plattform DNA 1510 vorgestellt, die auf einem Cavium OCTEON® III CN7010 Prozessor basiert, um mit dem industriellen Internet der Dinge (IIoT) einhergehende Sicherheitsrisiken leichter zu steuern. In rauen Industrieumgebungen bietet die industriell gehärtete DNA 1510 unmittelbaren und strengen Schutz für Industriemaschinen und Kontrollsysteme, indem industrielle Netzwerke vor externen Eindringlingen sowie internen Bedrohungen zuverlässig beschützt werden.

„IIoT eröffnet enorme Möglichkeiten für einen optimierten Anlagenbetrieb. Durch die Verbindung von Once-Standalone-Ausrüstung und Maschinen mit industriellen Netzwerken können Hersteller einen Gesamtüberblick über die Anlagenaktivitäten erhalten, um rechtzeitig Anpassungen vorzunehmen. Daher müssen industrielle Netzwerke sorgfältig gesichert werden und nur den Durchlauf von autorisiertem Verkehr gestatten, während unaufgeforderte Verbindungsversuche in Schach gehalten werden. Um Sicherheitsbedrohungen entgegenzuwirken, hat NEXCOM die DNA 1510 leistungsstark und robust entworfen, sodass Endpunkt-Schutz in Anlagen geboten wird“, erklärt Hadwin Liu, Chief Architect bei NEXCOM Network and Communication Solutions Business Group.

Für eine stärkere Implementierung und Durchsetzung von Sicherheitspolitiken ist die durch einen Cavium OCTEON® III CN7010 Prozessor angetriebene Industrie-Firewall-Plattform DNA 1510 mit speziellen hardwarebeschleunigenden Engines ausgestattet, die die Vernetzungs- und Sicherheitslast abwickeln. Mit Verbesserungen im Bereich Vernetzung, Lastausgleich, Servicequalität (QoS), Deep Packet Inspection (DPI) und Kryptographie kann die DNA 1510 anhand von granularen Regeln Verkehr filtern.

Je nach Anwendungsbedürfnissen kann die DNA 1510 das Weiterleiten von Paketen verhindern, die von unzulässigen IP-Adressen gesendet wurden, externen Zugriff auf entmilitarisierte Zonen (DMZ) einschränken sowie verdächtige Nachrichten, die in gewöhnlichen Paketen eingekapselt sind, erkennen und abfangen. Die DNA 1510 kann auch mobile Mitarbeiter durch verschlüsselte Kommunikationskanäle verbinden, wodurch das Risiko der Dateneinsicht und -verfälschung während des Transfers reduziert wird.

Hinsichtlich der Betriebsbedingungen, in denen Industriemaschinen und Kontrollsysteme betrieben werden, ist die DNA 1510 nach den Normen IEC 61850-3 und IEEE 1613 entworfen, um den Herausforderungen im Umfeld von Kraftwerken und Umspannwerken gerecht zu werden. Beispielsweise verfügt die Industrie-Firewall über elektromagnetische Störungen (EMI) und unterstützt einen erweiterten Temperaturbereich von -40 bis 75 Grad Celsius sowie eine flexible Stromversorgung von 12 V bis 72 VDC.

Während das industrielle Ethernet sich erfolgreich durchgesetzt hat, haben sich laut Dells Jahresbericht zu Bedrohungen Angriffe auf industrielle Kontrollsysteme zwischen 2013 und 2014 verdoppelt. Für den Einsatz von IIoT ist die Reduzierung von Risiken genauso wichtig wie die Steigerung operativer Effizienz und erfordert somit Industrie-Firewalls.

Haupteigenschaften

  • 1,2 GHz Cavium OCTEON® III CN7010 Prozessor mit cnMIPS64 Single-Core
  • integrierter 1 GB DDR3, bis zu 2 GB
  • integrierter 4 GB eMMC, bis zu 8 GB
  • Kupfer-/Glasfaser-Komboanschluss an WAN- und DMZ-Ports
  • flexibler dreipoliger Industrial Phoenix DC-Stromeingang (12 V – 72 DC)
    oder koaxialer Standardstromtyp (12 VDC)
  • vier Gbe-Ports
  • lüfterloses Design mit Unterstützung für erweiterten
    Betriebstemperaturbereich von -40 Grad Celsius bis 75 Grad Celsius
  • mehrere Montagemöglichkeiten: Schiene, Rackmount-System, Schreibtisch
    und Wandhalterung
  • kompakte Größe: 160 x 120 x 66 mm
This entry was posted in IoT. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*