Schulung in Taiwan – 6. Tag

Heute war Samstag und das Wochenende begüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Wir haben zusammen mit unseren Russischen Kollegen und zwei unserer Gastgeber einen Ausflug mit der Maokong-Seilbahn unternommen. Diese war die erste rein tourisisch genutzte in Taiwan und liegt im Süden von Taipei. Sie verfügt über vier Stationen. Los geht es am Eingang des Zoos von Taipei, den wir später auch noch besuchen wollen. Die zweite Station befindet sich dann am anderen Ende des Zoos, dieser ist an einem Hang angelegt, und es empfieht sich, entweder mit der Seilbahn oder mit Bussen bis zu diesem Punkt zu fahren und den Zoo dann „bergab“ zu erkunden. Gut zu wissen! Weiter ging es auf und ab über subtropische Wälder, immer ein Bergrücken etwas höher als der zuvor mit einer wundervollen Aussicht über Taipei im Rücken.

An der dritten Station lag nun unser erstes Ziel, der Shin-Nan Tempel. Ein wunderschöner, großer irgendwo im Nirgendwo gelegener Bau nach taoistischer Tradition. Auch hier beobachteten wir wieder, die für uns seltsam anmutenden Riten und Gebräuche der Betenden. Zum Glück hatten wir dieses Mal unsere Führer dabei, die uns hier Einiges ein wenig näher bringen konnten.

Dann ging es weiter zur Endstation der Seilbahn und noch ein wenig weiter zu Fuß hinauf. Hier war für uns in einem der gutbesuchten Restaurants ein Tisch für uns reserviert und wir wurden eingeladen zu einem mannigfaltigen Abendmahl, das alle möglichen Sorten an chinesischen Speisen bot. Danach haben wir dann den wundervollen Sonnenuntergang beobachtet, der von hier aus besonders gut zu sehen war.

Dann ging es wieder per Seilbahn hinab, dieses mal dem nächtlichen Taiwan entgegen, das vor uns lag, wie eine Handvoll Diamanten, die jemand auf ein Tuch aus schwarzem Samt geworfen hatte. Da unsere russischen Kollegen den Night Market am Longshan Tempel noch nicht besucht hatten. begleiteten wir sie noch einmal dorthin. Um diese Uhrzeit und am Wochenende war dort noch viel mehr los als sonst. Viel zu sehen, viel zu riechen, viel zu schmecken, viel zu kaufen, viel zu erleben. Als wir schließlich wieder zuhause waren, fielen wir wir tot in die Betten. (Kollege: Manni)

This entry was posted in Allgemein and tagged , . Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*