Schulung in Taiwan – 4. Tag

Die Stadt ist einfach überwältigend! Heute haben wir die Automation PC’s ausprobiert und ihre Funktionen erklärt bekommen. Die Präsentation für den Modat-100 war interessant und umfangreich aufgebaut.

Es war wirklich sehr aufschlussreich und wir durften am Ende der Präsentation jedes Produkt selbstständig ausprobieren. So konnten gleich alle Fragen zu Anwendungen gelöst werden, was sehr hilfreich war um das jeweilige Produkt richtig zu verstehen zu können.

Nach dem Arbeitstag sind wir mit unseren russischen Kollegen aus Moskau zur Chiang Kai-Shek memorial hall gegangen. Die Stadt beeindruckt mich bei jeder Aktivität mehr. Den unglaublich großen Tempel, umgeben von zwei kleinen, im chinesischen Stil gebauten Häusern und dem großen Platz in der Mitte anzusehen, war mitreißend. In Gedanken konnte man sich bildlich vorstellen wie dort früher eine Schar von Menschen gestanden haben musste. Die Hall war von innen genauso sehenswert wie von außen. Am meisten beeindruckte mich die gigantische Statue des Chiang Kai Shek im obersten Stock. Da wir den Tag reichlich Sonnenschein hatten, fiel dieser durch das große Tor auf die Staue. Der Anblick vom Tor auf den großen Platz war sehr schön.



Danach gingen Manfred und ich in ein japanisches Restaurant, empfohlen von einer Mitarbeiterin unsers Herstellers. Allein der super nette Empfang einer Angestellten, die uns zugleich Ihre Hilfe anbot und versuchte ein bisschen auf Deutsch zu kommunizieren, und die erstaunliche Atmosphäre waren Grund genug dort hinzugehen. Das Essen war natürlich auch super lecker. Und obwohl das Restaurant sehr schick wirkt, ist es nicht sonderlich teuer und sehr gut besucht. Ich habe mich nicht getraut Bilder davon zu machen, weil es vielleicht unhöflich gewesen wäre.
Das wollte ich nach der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft jeder Mitarbeiter nicht ausprobieren. Nach einem Besuch hat man auf jeden Fall erst mal ein breites Grinsen auf dem Gesicht :). (Kollegin Sarah)

Nächter Tag, nächste Produktreihe, nächste neue Erkenntnisse! Heute waren die Tablet-PCs dran: Alles passende und wohldurchdachte Lösungen in den Bereichen Medical Care, Stockkeeping, Field Managenent und Home Automation. Mein Highlight war der ICEFIRE Tablet-PC für den Einsatz im Medical Care Bereich. Dieses auf den ersten Blick so unscheinbare Gerät bietet so viele clevere, kleine Ideen und Detaillösungen, dass man am liebsten selber eins hätte. Vom eingebauten Digitizer, mit dem Ärzte auf der Visite handschriftliche Notizen machen können ohne dabei Gefahr zu laufen, Fehlbedienungen durch das Auflegen des Handballens auf dem Touch Screen zu verursachen, über die eingebaute Kamera, mit der Krankenwagenbesatzungen vor Ort Bilder von Verletzungen schiessen und bereits vorab per 3G an die Notaufnahme schicken können, bis hin zu so einfachen wie genialen Gadgets, wie eine eingebaute Taschenlampe, die es Krankenschwestern ermöglicht, den Zustand von schlafenden Patienten zu überwachen und aufzunehmen, ohne diese aufzuwecken. Klasse!

Leider war das Wetter heute mies, so dass Sightseeing ausfiel. Aber ein entspannter, ruhiger Abend hat auch mal etwas für sich. Eins hatte ich allerdings noch zu erledigen: Meine Tochter wünscht sich ein typisch-chinesisches Kleidungsstück von mir. Also bin ich noch einmal schnell zu dem Night Market gefahren, den wir schon bereits vor einigen Tagen besucht hatten und bin dort auch schnell fündig geworden.

Unser Marketing Leiter bat mich hierzu: „Habt von dem Night Market noch mehr Fotos? Interessant wären auch Fotos vom Essen.“ Nun, hier das erbetene Foto, den Kommentar erspare ich mir…

Na denn Mahlzeit!!!

(Aber zu Taiwans Ehrenrettung sei gesagt, dass eine europäische Paella, ich nenne sie gern „Tümpelpfanne“, auch aussieht, wie ein durchgesiebter Gartenteich. Eine solche Ansammlung von aufs grausamste verstümmeltern Ex-Lebewesen sieht man nicht einmal im härtesten Zombie-Schocker. Und das ach-so-feine „Kalbsbries“, von dem Gourmets hierzulande schwärmen, ist die Thymusdrüse eines noch nicht geschlechtsreifen Kuh-Kindes. Von daher: Ruhig bleiben und an die eigene Nase fassen! Andere Länder, andere Sitten…) (Kollege: Manni)

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