Schulung in Taiwan – 21. Tag

Ein neuert Tag beim Videowandhersteller! Pünktlich um 9:30 hat uns der Fahrer abgeholt und zur Fabrik gebracht. Am Vormittag stand Theorie auf dem Lehrplan: Wie verkabelt man die Cabinets korrekt und wie setzt man die Grafik- und Sending Card in den Steuerrechner ein und installiert die Software. Dann wurde noch besprochen, wie das Setup der Wand durchgeführt wird, bevor es zum Mittagessen ging.

Beim Anblick der Speisekarte schwankte ich zunächst etwas zwischen „Baked Fishheads“, „Duck Tongue“ und „Spicy Grilled Frog“; ich habe mich dann aber doch für Hähnchengeschnetzeltes auf Reis entschieden. Die falsche Entscheidung? Ich denke nicht… ;-).

Der Nachmittag begann damit, dass wir gemeinsam zwei verschiedene Arten von Videowänden verkabelt und in Betrieb genommen haben. Beim ersten System, muss eine Sending Card im Steuerrechner verwendet werden, der zunächst mitgeteilt werden muss, in welcher Reihenfolge die Cabinets angeschlossen sind. Das zweite System kommt ohne Sending Card und Softwaresetup aus. Hier wissen die Cabinets selbst, wo in der Wand sie sich befinden. Wenn man der Wand nun das Videosignal via HDMI zuführt, greift sich jedes Cabinet genau das Bildfragment aus dem Datenstrom, für das es zuständig ist. Ganz einfach und simpel und daher ideal geeignet für rental services.
Danach folgte noch einmal ein kleiner Rundgang durch die Produktion, wo gerade Kabel gefertigt und getestet (!) wurden. Jedes einzelne Kabel im Zubehör (Verbindungskabel und auch Netzkabel) werden vor dem Versand durchgetestet. Dann haben wir noch beobachtet, wie Outdoorcabinets auf ihre frontseitige IP65-Schutzklasse getestet wurden, indem man sie, Gesicht nach unten, in ein Wasserbad tauchte.

Als letztes haben wir noch zwei weitere Softwaretools durchgesprochen, die man alternativ zu denen, das wir am Vormittag kennengelernt haben, verwenden kann. Dann war Feierabend für heute.
(Text & Bilder: Kollege: Manni)

Der Tag begann mit Präsentationen über die IP Outdoor Kameras.
Abends bin ich dann mit Antje und einem Freund von ihr nach Tamsui gefahren.
Wir sind ein bisschen rumgeschlendert und haben uns die Stände angesehen. Dabei habe ich ein, für deutsche Verhältnisse riesiges, Softeis gesehen. Sehr lecker.
Und wir haben eine Gruppe von Leuten im Park begutachtet, die gerade Tai Chi ausübten.
(Text & Bilder: Kollege: Sarah)

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