Schulung in Taiwan – 15. Tag

Nachdem wir uns in den letzten Tagen ausgiebig mit der Hardware beschäftigt hatten, waren heute die Software-Utilities dran, die unser Hersteller den meisten seiner Produkte beilegt.
So können die Panel-PCs unseres Herstellers z.B. mit einer intelligenten USV ausgerüstet werden, deren Parameter sowohl über den PC selbst (via USB) oder übers Netz gesetzt und der Ladezustand angezeigt werden kann. Hiervon haben wir uns die Hard- und Software-Installation angeschaut und die Software clientseitig und vom Netz aus ausprobiert.

Das nächste Utility war ein „Intelligent System Management Module“, mit dem es möglich ist, über Fernwartung diverse Parameter innerhalb des Rechners zu überwachen (Spannungen, Lüfter, Systemtemperaturen und vieles mehr). Auch hier haben wir ausführlich über die korrekte Installation und Verwendung gesprochen. Wir haben uns angesehen, wie man Spannungen, Lüfter und Temperaturen überwacht, wie man den Watchdog Timer programmiert und wie Alarme und Benachrichtigungen gesetzt werden. Zukünftig sollen diese auch per Email versendet werden können. Das finde ich sehr hilfreich für den Systemadministrator. So kann er z.B. über sein Smartphone auch dann über Störfälle unterrichtet werden, wenn er sich nicht gerade am Arbeitsplatz befindet.

Dann folgte eine sehr ausführliche Erklärung eines ganz speziellen Backuptools, das es dem Benutzer ermöglicht, das Betriebssystem nach einem Crash einfach und effizient zu recovern. Sehr hilfreich!
Als letztes folgte ein Remote Management Tool, das es dem Besitzer ermöglicht aus der Ferne diverse Managementfunktionen auszulösen, zu verwalten oder zu planen. Zum Beispiel kann hierüber gesteuert werden, welcher Rechner zu welcher Zeit ein- bzw. ausgeschaltet wird.

Nachmittags haben wir uns dann mit den Video-Wall-Controllern und den Digital Signage Lösungen unseres Herstellers beschäftigt. Besonders interessant fand ich eine einfache Lösung zur Bildung großer Video-Wände über eine Reihe kaskadierbarer Video-Wall-Controller, die im Grunde nichts weiter machen, als aus einem DVI-Eingang 4 (oder 9) Ausgänge machte. Somit spart man sich den Einsatz vieler Grafikkaten.
Das Schöne an den Digital Signage Lösungen war, dass gleich ein einfach und ohne Vorkenntnisse zu bedienendes Softwarepaket mitgeliefert wird. Dieses besteht aus drei Teilen: dem Layout Authoring Tool, dem Content Scheduler und einem Administrationstool fürs Remoteplayer Management mit Content Update. Alles aus einer Hand und auch für Einsteiger im Bereich Digital Signage leicht anzuwenden.
Nach der Schulung gings für uns fix nach Hause, denn morgen stand der letzte Tag und damit die Abschlussprüfung an…


(Kollege: Manni)

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